{"id":3429,"date":"2012-08-31T23:25:06","date_gmt":"2012-08-31T21:25:06","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=3429"},"modified":"2012-08-31T23:25:06","modified_gmt":"2012-08-31T21:25:06","slug":"abpfiff","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=3429","title":{"rendered":"Abpfiff"},"content":{"rendered":"<p>Und p\u00fcnktlich nach 29 Tagen wird die Verl\u00e4ngerung des Ausw\u00e4rtsspiels abgepfiffen. Die Spieler sind unzufrieden und sehen so aus, als ob sie sich mit dieser Verl\u00e4ngerung nicht zufrieden geben wollen. Doch f\u00fcrs Erste erklingt die Pfeife und eine Pause steht an. 29 Tage, sind wirklich so viele Tage vergangen, seit Dennis und ich aufbrachen, um einmal mehr das Land der aufgehenden Sonne zu bereisen? Die Zeit verging so schnell und so viel ist passiert, als dass es mir wie die volle L\u00e4nge vorkommen k\u00f6nnte. Daf\u00fcr, dass wir vor einem Monat gerade mal ein Hotel in Tokyo gebucht hatten und keinen einzigen Plan au\u00dfer dem \u00fcblichen (Essen, Schlafen und Fu\u00dfballspiele schauen) gemacht hatten, verlief der Urlaub sehr geordnet. Erleichternd kommt wohl hinzu, dass Dennis und ich ein super Team in solchen Belangen sind. Ich finde nicht, dass wir weniger als bei einem durchgeplanten Urlaub gesehen haben, eher im Gegenteil. <\/p>\n<p>Die erste Halbzeit, also der Urlaub mit Dennis und mir, war gepr\u00e4gt vom Wandern, super Essen und viel Kultur. Alles f\u00fchlte sich wie Urlaub an und ich kann mich nur bei Dennis bedanken, dass er immer mitkommt. Denn ohne ihn w\u00fcrde ich nie so viel Unterschiedliches ausprobieren, da ich ihm doch immer etwas bieten will. Highlight unserer Reise war wohl Hokkaido, besonders unser Vulkan-Fluss, wobei wir Hokkaido irgendwann noch einmal etwas mobiler bereisen m\u00fcssen. Aber auch Tanabata, mit all den Beobachtern des Yukata, war ein Erlebnis, welches weder er noch ich wohl so schnell vergessen werden.<\/p>\n<p>Die zweite Halbzeit der Verl\u00e4ngerung, ohne Dennis und in Sendai, entsprach dem gesamten Gegenteil. Es f\u00fchlte sich nicht wie Urlaub an, sondern wie eine Heimkehr. Verst\u00e4rkt durch das Gef\u00fchl, eine Wohnung zu haben, zu der man am Abend zur\u00fcckkehrt und gespeist von vielen alten Freunden, angef\u00fchrt von Orsolya, Shimizu und Mohamed, war ich nicht mehr im Urlaub, sondern wirklich heimgekehrt. Dinge, die mir fast ein und ein halbes Jahr gefehlt haben, waren auf einmal wieder so, als ob ich nicht weg gewesen w\u00e4re. Aus diesem Grund bin ich auch weniger erholt, als in dem Teil der Reise mit Dennis, aber trotzdem bin ich entspannt zur\u00fcckgekehrt. Sendai ist eine zweite Heimat f\u00fcr mich geworden, fast mehr als G\u00f6ttingen, in welchem ich noch viel l\u00e4nger gelebt habe und wenn nicht zwei Probleme existieren w\u00fcrden, ich k\u00f6nnte wohl f\u00fcr immer bei den Japanern, deren Mentalit\u00e4t ich sehr mag, leben. Die Tatsache, immer ein Ausl\u00e4nder zu sein und die anstrengende Sprache hindern mich aber, diesen Gedanken auch nur im Kleinsten umzusetzen. Auf der anderen Seite haben mich das Kindercamp und das dabei ausgesprochene Angebot, doch in Japan als Englischlehrer zu arbeiten, zum Nachdenken gebracht. Falls es auf l\u00e4ngere Sicht nichts mit einem Doktorplatz in Deutschland wird, werde ich nicht nur nach beruflichen Alternativen in Deutschland suchen, sondern auch eine Arbeit in Japan f\u00fcr eine Zeit in Betracht ziehen. Die Welt ist gro\u00df und vernetzt und f\u00fcr meinen sp\u00e4teren Lebensweg w\u00fcrde es nicht schaden. Bis es soweit ist, wird aber noch viel Wasser die Elbe runterflie\u00dfen. <\/p>\n<p>Ich bedanke mich noch einmal bei allen Lesern, welche mir die Treue gehalten haben, bei Dennis und allen Freunden aus Japan, die diesen Urlaub f\u00fcr mich unvergesslich gemacht haben. Und dann entschuldige mich jetzt &#8211; ich brauche Urlaub vom Urlaub und fliege erst einmal f\u00fcr zwei Wochen nach Ungarn zum Segeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und p\u00fcnktlich nach 29 Tagen wird die Verl\u00e4ngerung des Ausw\u00e4rtsspiels abgepfiffen. Die Spieler sind unzufrieden und sehen so aus, als ob sie sich mit dieser Verl\u00e4ngerung nicht zufrieden geben wollen. 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