{"id":3426,"date":"2012-08-28T21:43:35","date_gmt":"2012-08-28T19:43:35","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=3426"},"modified":"2012-08-28T21:43:35","modified_gmt":"2012-08-28T19:43:35","slug":"tag-28-der-letzte-tag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=3426","title":{"rendered":"Tag 28 &#8211; Der letzte Tag"},"content":{"rendered":"<p>Gott, diese Ausl\u00e4nder, schrecklich. Wenn ich nicht selber einer w\u00e4re, ich w\u00fcrde die Japaner mit ihrer Ausl\u00e4nderabneigung total verstehen, aber gleich mehr dazu. Ohne Schlaf, denn ich k\u00f6nnte das Aufsehen ja verpassen, ging es heute kurz nach 6.00 Uhr mit Shimizu in Richtung Bahnhof. Orsolyas Wohnung wurde abgesichert und wie zu erwarten, w\u00e4re ich ohne Shimizu wohl nie wieder aus Sendai weggefahren. In Anbetracht der Tatsache, dass ich Urlaub habe, g\u00f6nnte ich mir zur Abwechslung einen Shinkansen nach Tokyo und war in k\u00fcrzester Zeit vor Ort. Weiter mit dem Skyliner erreichte ich in drei Stunden von Sendai aus gesehen den Narita Airport. Das war auch dringend notwendig, denn ich hatte nur noch f\u00fcnfzig Minuten, um den Check In zu erledigen. Mein Zeitplan war wirklich mit hei\u00dfen Nadeln gestrickt.  Mit meinem wenigen Schlaf dachte ich ja, im Shinkansen zu schlafen. Wie will man aber schlafen, wenn nahe einem ein deutscher Reisef\u00fchrer einigen Reisenden erkl\u00e4rt, dass man in die Gebiete um Sendai, besonders auch n\u00f6rdlich von Sendai, ja nicht fahren kann, da diese wegen der Strahlung viel zu gef\u00e4hrlich sind. Mir ballte sich die Faust \u00fcber derartig ignorante Aussagen, immerhin wird hier von meiner zweiten Heimat gesprochen. Ganz disqualifizierte sich der junge Herr, welcher wohl exklusive Privatreisen anbietet, als er feststellte, weder weiter als Osaka, noch n\u00f6rdlicher als Nikko gekommen zu sein. Wie will jemand mit derartigem Vorwissen Japanreisenden die Wunder des Landes erkl\u00e4ren? Als er dann noch die Fauna von Hokkaido mit Deutschland verglich, da war es ganz aus und ich verlor den Glauben in die Menschheit. Wenn es mit dem Doktorstudium nichts wird, dann mache ich wohl das &#8211; ich w\u00fcsste wenigstens, wovon ich rede.<\/p>\n<p>In Narita wurde mein Tag auch nicht viel besser. Weder konnte ich die Boardingcard f\u00fcr meinen Flug von Paris nach Hannover erhalten, noch konnte man mein Gep\u00e4ck direkt nach Hannover schicken. Dementsprechend hie\u00df es, dass ich im Endeffekt mit 23 Kilo und Handgep\u00e4ck einmal komplett den Flughafen in Paris durchqueren muss. Dazu dauerte mein Check In dank einer Anf\u00e4ngerin fast 10 Minuten und ich zweifele schon daran, ob ich nicht auf irgendeiner schwarzen Liste erscheine, weil es so lange dauerte. Der Gedanke wurde durch einen roten Punkt auf meiner Boardingcard verst\u00e4rkt, welcher sp\u00e4ter aufgeklebt wurde und den mir keiner erkl\u00e4ren konnte. Erst am Flughafen wurde es klar &#8211; ich wurde geupdatet und kam in das Obergescho\u00df des Flugzeuges. Obergescho\u00df bedeutete k\u00fcrzere Wege f\u00fcr das Personal und etwas bessere Bildschirme. Der Flug wurde so trotz h\u00e4ufiger Turbulenzen sehr angenehm und als Vegetarier erhielt ich mal wieder als Erster auf der Etage Essen. Manchmal hat mein Essensstil echt Vorteile. Das Bordkino war im Vergleich zum Hinflug auch um einiges verbessert und meine Etage hatte sogar Touchscreens, die Dennis und ich beim Hinflug noch schmerzhaft vermissten. In Paris regten sich dann die Mitarbeiter auf, dass man es in Narita versaut hatte. Irgendwie schafften wir aber alles zu organisieren und um 22.00 Uhr sollte ich dann auch wieder meine F\u00fc\u00dfe auf deutschen Boden setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott, diese Ausl\u00e4nder, schrecklich. Wenn ich nicht selber einer w\u00e4re, ich w\u00fcrde die Japaner mit ihrer Ausl\u00e4nderabneigung total verstehen, aber gleich mehr dazu. Ohne Schlaf, denn ich k\u00f6nnte das Aufsehen ja verpassen, ging es heute kurz nach 6.00 Uhr mit Shimizu in Richtung Bahnhof. 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