{"id":3423,"date":"2012-08-28T21:41:39","date_gmt":"2012-08-28T19:41:39","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=3423"},"modified":"2012-08-28T21:41:39","modified_gmt":"2012-08-28T19:41:39","slug":"tag-27-heimspiel-nippon-ham-fighters-sapporo-vs-tohoku-rakuten-eagles","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=3423","title":{"rendered":"Tag 27 &#8211; Heimspiel Nippon Ham Fighters Sapporo vs. Tohoku Rakuten Eagles"},"content":{"rendered":"<p>Es sollte bekannt sein: Findet irgendwo Sport statt, so bin ich nicht weit. Ist der Sport dazu noch umsonst, dann erst recht. So ergab es sich, dass ich gestern meine angedachte Fahrt nach Saitama mit direktem Verbleib in Tokyo abgeblasen habe. Ich bleibe noch ein wenig in Sendai, um Baseball zu schauen. Yuka, eine Japanerin mit perfekten Deutschkenntnissen, bekommt von dem Getr\u00e4nkehersteller Santory immer Dauerkarten und hat mir diese \u00fcberlassen. Keine Frage, dass ich da hingehe. Vorher ging es aber erst einmal mit Yuka nach Izumi, wo ein Grillen einer Englischlehrgruppe stattfand. Obwohl ich keinen kennen sollte und ich ewig nicht in Japan war, kannte mich die H\u00e4lfte der Leute gleich als gro\u00dfen Deutschen, der schon mal da war. Gleichzeitig versuchte man verzweifelt, Yuka und mir eine Beziehung anzudichten, obwohl der ebenfalls anwesende Freund Yukas eine andere Sprache sprechen sollte. Zus\u00e4tzlich traf ich unter anderem noch eine Japanerin, welche kurz in Chemnitz studiert hat und alle Deutschen des Jahres 2010 kannte. Sie stellte sich als radikale Buddhistin heraus. Ich bekam von ihr auch eine Zeitung \u00fcber die Vorteile des Buddhismus geschenkt, dank dem hohen Kanji-Anteil wird das Lesen aber wohl nie m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Nach dem Grillen ging es zum Bahnhof &#8211; Shimizu wartete. Baseball ist der Nationalsport der Japaner und anstelle von Fu\u00dfb\u00e4llen schenken V\u00e4ter hier ihren Kindern Baseballhandschuhe und spielen Ballfangen mit ihnen. Trotz dieser Umst\u00e4nde hatte Shimizu schon sehr lange kein Spiel mehr gesehen und das galt es zu \u00e4ndern. Die Ham Fighter sind dabei ein ernstzunehmender Gegner, welcher oft Erster oder Zweiter wird und viel Geld investiert. Yuka ging deshalb auch fest von einer Niederlage aus. Schon beim Erreichen des Stadions gab es die erste \u00dcberraschung: Das Stadion wurde nach dem Erdbeben stark renoviert und ist kaum mehr wiederzuerkennen. Unsere Pl\u00e4tze erlaubten uns auch, den VIP-Eingang zu nutzen und sie brachten uns sehr nahe ans Spielgeschehen. Der defensive Stil, der in Japan ausge\u00fcbt wird, schadete aber meinem Interesse. 2 Stunden ein Spiel zu schauen ist kein Problem, aber 3 Stunden ohne die geringsten Chancen waren schon hart. Auch die Fans k\u00f6nnten einiges von Vegalta lernen. So wurde in den 3 Stunden ganz selten und meist nur in den letzten 2 Innings gesungen. Das Spiel war aber auch so interessant, besonders bei den Pl\u00e4tzen, obwohl es nur ein 1:0 nach Verl\u00e4ngerung gab.  Alle Anweisungen waren zu h\u00f6ren und W\u00fcrfe zu sehen. Damit wir nicht so auffallen, besorgten wir auch gleich noch Schals und sahen so wie echte Fans aus. Nur nervig waren die Bierausschenker, welche nie Pausen machten. Nebenbei: In Deutschland wird ja bis zum Strich gef\u00fcllt, hier in Japan haben alle Mitarbeiter eine kleine Waage dabei, damit das Bier auch genau ausgeschenkt wird.<\/p>\n<p>Nach dem Spiel gingen Shimizu und ich noch leckere Ramen essen und fachsimpelten \u00fcber die letzten Tage in Sendai. Wenigstens konnte ich Shimizu f\u00fcr morgen jetzt als Begleiter zum Bahnhof bekommen.  Alleine k\u00f6nnte ich nicht garantieren, am Ende wirklich im Zug zu sitzen. Viel wichtiger als Rakuten fand Shimizu aber die Aussage, beim n\u00e4chsten Deutschlandbesuch wieder den 1. FC Magdeburg zu sehen, die Propaganda scheint also  gewirkt zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sollte bekannt sein: Findet irgendwo Sport statt, so bin ich nicht weit. Ist der Sport dazu noch umsonst, dann erst recht. So ergab es sich, dass ich gestern meine angedachte Fahrt nach Saitama mit direktem Verbleib in Tokyo abgeblasen habe. Ich bleibe noch ein wenig in Sendai, um Baseball zu schauen. Yuka, eine Japanerin &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=3423\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3423"}],"collection":[{"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3423"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3423\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3425,"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3423\/revisions\/3425"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3423"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3423"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3423"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}