{"id":3414,"date":"2012-08-25T00:10:20","date_gmt":"2012-08-24T22:10:20","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=3414"},"modified":"2012-08-25T00:10:20","modified_gmt":"2012-08-24T22:10:20","slug":"tag-24-alleine","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=3414","title":{"rendered":"Tag 24 &#8211; Alleine"},"content":{"rendered":"<p>Da haben wir es nun, das erste Mal in drei Wochen habe ich mir einen Sonnenbrand abgeholt, dazu noch auf beiden Armen. Dieser Umstand ist dahingehend nicht wirklich bedauerlich, denn ich kann mich ab jetzt schonen. Um sechs Uhr mussten Orsolya und ich zum Bahnhof, um sie Richtung Ungarn zu schicken. Ich dagegen bleibe noch eine Weile und darf die Wohnung weiter nutzen.<\/p>\n<p>Das beste Mittel gegen das Allein sein ist bei mir immer das Radfahren. Leider  ist mein ?Reisender? immer noch verschollen, so dass ich mich f\u00fcr ?Todesfalle? entschied und mit ihm zu meiner Lieblingsstelle am Meer fuhr. Womit ich nicht gerechnet hatte war die Tatsache, dass man nicht mehr zum Meer kommt. Hier, an den Au\u00dfengrenzen Sendais, merkt man das Erdbeben doch noch etwas mehr. Viele Geb\u00e4ude werden restauriert oder neu gebaut. Wie man an den Rissen in den W\u00e4nden sieht, ist das ein wichtiges Vorgehen. Den eigentlichen Strand erreicht man nicht, da davor gro\u00dfe Haufen von Tr\u00fcmmern gesammelt wurden. Zu allem \u00dcberfluss verfuhr ich mich auch noch auf dem R\u00fcckweg, so dass ich relativ sp\u00e4t nach Hause gekommen bin. Es ist schon traurig mit anzusehen, wie viele Friedh\u00f6fe  mit neuen Gr\u00e4bern versehen sind und neu angelegt wurden. Die Stra\u00dfensch\u00e4den auf der Strecke zeigen dir die Zerst\u00f6rungskraft, die die Welle innehatte. In Sendai selber merkt man dagegen davon rein gar nichts.<\/p>\n<p>Nach meiner R\u00fcckkehr traf ich mich mit einem alten Bekannten. Es war Mohamed &#8211; mein Lieblingsarzt und Hardcore-Barca-Fan. Eigentlich sollte ich mit ihm Supercup in Spanien schauen, wegen dem wenigen Schlaf gestern werde ich aber wohl passen m\u00fcssen. Daf\u00fcr lud er mich zum Essen ein und wir holten die alten Geschichten wieder raus. Mit seinen zwei Jahren in Sendai hatte er auch mehr als genug zu erz\u00e4hlen, so dass es ein sehr kurzweiliger Abend wurde. Interessant wurde das Treffen mit Mohamed noch aus zwei weiteren Gr\u00fcnden. Zum einen durchschritten wir gerade Kukubuncho, als man uns junge Chinesinnen f\u00fcr gewisse Dienste anbot. In Anbetracht der Tatsache, dass in Japan Prostitution verboten ist, war das ziemlich gewagt. Viel mehr zu denken gibt mir aber die Tatsache, dass mir das diesen Urlaub schon zum zweiten Mal passiert ist. Sehen meine Begleiter und ich immer so verzweifelt aus? Wobei man dabei zu meiner Verteidigung sagen muss, dass immer die Begleiter angesprochen wurden und ich au\u00dfen vor blieb, vielleicht liegt es doch an den Freunden. Weiterhin fielen mir viele Taxis mit zwei Fahrern auf. Eine Nachfrage bei Mohamed ergab die geniale Masche der Japaner. Es handelt sich um Taxis f\u00fcr Betrunkene. Sollte jemand betrunken sein, so ruft er diese Taxis und ein Fahrer f\u00e4hrt das Auto des Betrunkenen nach Hause und der zweite Fahrer nimmt den ersten dann wieder mit zum Ausgangsort. Das ist eine einfache und geniale Methode und der Anzahl der Taxis zufolge auch komplett akzeptiert.<\/p>\n<p>Morgen werde ich wohl mal bei Frau Omori vorbeischauen. Es haben sich ja auch schon Blog-Leser und Facebook-Nutzer getrennt voneinander beschwert, dass ich die \u00e4ltere Dame doch mal treffen soll. Vielleicht kennt sie ja mal wieder Jemanden zum Verkuppeln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da haben wir es nun, das erste Mal in drei Wochen habe ich mir einen Sonnenbrand abgeholt, dazu noch auf beiden Armen. Dieser Umstand ist dahingehend nicht wirklich bedauerlich, denn ich kann mich ab jetzt schonen. Um sechs Uhr mussten Orsolya und ich zum Bahnhof, um sie Richtung Ungarn zu schicken. 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