{"id":3411,"date":"2012-08-23T20:49:16","date_gmt":"2012-08-23T18:49:16","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=3411"},"modified":"2012-08-23T20:49:16","modified_gmt":"2012-08-23T18:49:16","slug":"tag-23-takoyaki-party","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=3411","title":{"rendered":"Tag 23 &#8211; Takoyaki-Party"},"content":{"rendered":"<p>Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ein Jahr habe ich im wundersch\u00f6nen Sendai gelebt und nie ist es passiert, dass ich wirklich zu einem Mitstudenten nach Hause eingeladen wurde. O.k., ich war schon bei Shimizu zu Hause, aber auch nur, weil wir irgendwann einmal eine Bewerbung f\u00fcr den Sommerkurs geschrieben haben. Heute sollte sich das \u00e4ndern, denn ich  war offiziell bei ihm zu einer Takoyaki-Party eingeladen.  Bei Takoyaki handelt es sich um Teigtaschen, welche mit Oktopus gef\u00fcllt werden. Eigentlicher Grund der Einladung war aber nicht etwa, dass man mir eine Freude machen wollte. Es war eine Diskussion zwischen Shimizu und seiner Freundin, welche er in G\u00f6ttingen beim Sprachkurs kennengelernt hatte, vorausgegangen. Streitpunkt war niemand anderer als ich und der Diskurs, ob ich das Zeug essen w\u00fcrde oder nicht. Shimizu vertrat den bejaenden Standpunkt und sie den anderen. Kurzerhand wurde ich und damit auch Orsolya eingeladen. <\/p>\n<p>Bevor es so weit kommen konnte, galt es aber erst einmal zu shoppen. Man kann zu einer Party doch nicht ohne Gastgeschenk auftauchen. Deshalb entschieden wir uns f\u00fcr eine Pudding-Variation als Nachtisch. Bevor dieser aber angerichtet werden konnte, ging es erst einmal an einen Ort, den ich bisher diesen Urlaub etwas negiert habe &#8211; die Tempel. Direkt in der N\u00e4he der Wohnung befindet sich der Hachiman-Schrein, einer der wichtigsten Schreine der Stadt. Bei bestem Wetter erklommen wir die Stufen, um den Schrein, genau auf die Bed\u00fcrfnisse der Stadt eingerichtet, zu sehen. F\u00fcnf verschiedene Sendaier Mannschaften, vom Fu\u00dfball bis zum Volleyball, hatten sich hier verewigt und f\u00fcr eine erfolgreiche Saison gebetet. Bei Vegalta  hat es bis zu den letzten beiden Spielen gut geklappt, weshalb  man dieses Vorgehen vielleicht einmal in Deutschland probieren sollte. Dazu wurden auch Gl\u00fccksbringer mit Vegalta-Aufdruck verkauft, welche den Erfolg vergr\u00f6\u00dfern sollen. Beim FCM ist das auch n\u00f6tig. Kurzerhand lie\u00df ich mir ein normalen Sporterfolg-Talisman auf den FCM weihen. Jetzt muss es nur noch wirken, aber immerhin kann ich sagen, dass ich alles versucht habe.<\/p>\n<p>Nach den Talisman-Einkauf und dem normalen Einkauf konnte die Party losgehen. Gefeiert wurde in Shimizus kleinen, aber feinen H\u00fctte. Sogar einen neuen PC hat er dort stehen. Nach dem Sommersprachkurs hatte sich Shimizu die Sachen per Post geschickt. In diese Kiste hat Kawamura jetzt einen PC eingebaut. F\u00fcr das Gericht wird Teig so lange in runden Formen gedreht, bis es sich um runde B\u00e4lle handelt, welche dann mit Sojaso\u00dfe und Majo verspeist werden. F\u00fcr eine gro\u00dfe Gruppe, wie wir waren, ist Takoyaki auf jeden Fall eine schmackhafte Variante. Zus\u00e4tzlich sprach Shimizu in sehr gutem Deutsch mit mir und er machte seinem Ruf, dass er anstatt Bauch ein schwarzes Loch hat, alle Ehre. Von den B\u00e4llen, welche sie uns eigentlich sp\u00e4ter mitgeben wollten, wurden die meisten von uns gleich verdr\u00fcckt. Die Damen haben schon nur noch die Augen verdreht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ein Jahr habe ich im wundersch\u00f6nen Sendai gelebt und nie ist es passiert, dass ich wirklich zu einem Mitstudenten nach Hause eingeladen wurde. 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