{"id":3161,"date":"2011-03-08T21:16:12","date_gmt":"2011-03-08T19:16:12","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=3161"},"modified":"2011-03-12T17:25:41","modified_gmt":"2011-03-12T15:25:41","slug":"die-zeit-wird-eng","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=3161","title":{"rendered":"Die Zeit wird eng"},"content":{"rendered":"<p>Es stimmt also doch, wie man sich bei \u00c4mtern gutstellen kann. Seit Monaten erkl\u00e4re ich, dass einem die Damen der Verwaltung des Wohnheims bei der richtigen Bestechung auch wirklich helfen k\u00f6nnen, wenn man es denn wirklich ben\u00f6tigt, aber niemand hat es mir geglaubt. Nein, um den Gegenbeweis anzutreten war es bei David sogar vielmehr noch so, dass er trotz eines schon bezahlten Hotelzimmers in Tokyo seine Vorinspektion nicht verlegen durfte. Irgendwie verstehe ich da aber nicht, was da schief gegangen ist. Mir wird dagegen immer irgendwie geholfen. So hatte ich den urspr\u00fcnglichen Auszugstermin auf den morgigen Nachmittag gelegt. Da ich aber Sendai nicht so fr\u00fch verlassen wollte und meine Freunde mich nicht wirklich beherbergen konnten, musste ich kurzerhand improvisieren. Nat\u00fcrlich w\u00e4re eine Jugendherberge oder durchmachen eine m\u00f6gliche L\u00f6sung des Problems gewesen. Nur wer m\u00f6chte denn wirklich freiwillig das f\u00e4llige Extrageld bezahlen? Ich nicht und aus diesem Grund musste ich mir etwas einfallen lassen. Es ging also zur Verwaltung, wo ich mein Problem kurz schilderte. Der Zimmerkontrolleur erkannte in mir den Fu\u00dfballfan wieder, mit dem er sich vor kurzem unterhalten hatte und kurzerhand wurde f\u00fcr mich eine Sonderregelung geschaffen. Als Ausnahmefall darf ich auch nach der Inspektion in meinem Zimmer bleiben. Normalerweise w\u00e4re das unm\u00f6glich, aber in meinem Fall wird das einmal m\u00f6glich sein. Damit w\u00e4re wieder ein Problem aus der Welt geschafft, jetzt muss ich nur noch irgendwie meine Sachen rechtzeitig zur Kontrolle morgen Abend fertig zusammenger\u00e4umt haben. Das k\u00f6nnte noch einmal eng werden, habe ich doch mehr Sachen, als mir lieb ist.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund stand der heutige Tag auch unter dem gro\u00dfen Motto aufr\u00e4umen. Ewig lange versuchte ich, in meinem Zimmer klar Schiff zu machen, was mir mehr oder weniger erfolgreich auch gelang. Pl\u00f6tzlich erhielt ich aber einen Anruf und ein alter Kumpel, Tetsu, fuhr heute f\u00fcr einige wenige Tage nach Hause und lie\u00df anfragen, ob er mich noch einmal treffen k\u00f6nnte. Da kann ich nat\u00fcrlich nicht nein sagen und spontan ging es mit dem Fahrrad in die Innenstadt. Eigentlich jedenfalls, denn das Fahrrad war nicht an seinem Platz. In diesem Moment erinnerte ich mich, dass ich mein Rad gestern am Campus stehen lassen hatte. Eine schlechte Idee, bedenkt man, dass ich gestern zum wiederholten Male das Fahrradschloss knacken musste. Das Rad war also ungesichert. Der Schl\u00fcssel war beim Bankaccount schlie\u00dfen leider in der Bank liegen geblieben und die Bank geschlossen. Auf das Rad bin ich aber immer angewiesen und so war guter Rat teuer. Der Schraubenzieher in meiner Hosentasche gab mir schnell die L\u00f6sung, wie ich am besten vorgehen k\u00f6nnte. Einen Blick sp\u00e4ter und komplettes Ignorieren der Passanten und nach 20 Sekunden konnte ich das Rad knacken. Viel mehr macht mir aber Sorgen, wie viele die Aktion sahen, aber nichts sagten. Fahrr\u00e4der k\u00f6nnen wirklich schnell verschwinden. Da scheint mein hoher Sattel eine echte Abschreckung. So verabschiedete ich auf jeden Fall Tetsu mit etwas Versp\u00e4tung. <\/p>\n<p>Nach Tetsu war dann noch das Mafumafu dran. Eigentlich sollte das heute der letzte Besuch werden, das Personal bettelte aber, ich solle doch morgen noch einmal erscheinen. Daf\u00fcr brauche ich aber eine Sache, die ich leider \u00fcberhaupt nicht habe, Zeit. Mal schauen, wie ich das kl\u00e4re. Mich heute aber auch unter anderem von Melanie zu verabschieden, machte mein Herz noch schwerer, als es sowieso schon war. Mit ihr Berge zu erklimmen war immer sehr lustig. Das werde ich trotz der kleinen Probleme, die immer mal wieder auftraten, nicht vergessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es stimmt also doch, wie man sich bei \u00c4mtern gutstellen kann. Seit Monaten erkl\u00e4re ich, dass einem die Damen der Verwaltung des Wohnheims bei der richtigen Bestechung auch wirklich helfen k\u00f6nnen, wenn man es denn wirklich ben\u00f6tigt, aber niemand hat es mir geglaubt. 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