{"id":2518,"date":"2011-01-03T22:03:13","date_gmt":"2011-01-03T20:03:13","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=2518"},"modified":"2011-01-03T22:03:13","modified_gmt":"2011-01-03T20:03:13","slug":"koreanische-kuche-mit-freunden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=2518","title":{"rendered":"Koreanische K\u00fcche mit Freunden"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt Traditionen, die man partout nicht brechen sollte. Eine dieser Traditionen ist das Verfahren. Was h\u00e4tte ich verpasst, wenn ich mich nicht regelm\u00e4\u00dfig absolut verfahren w\u00fcrde! O.k., ich h\u00e4tte eine absolute Zeitersparnis gehabt, aber das w\u00e4re ja langweilig. Aus diesem Grund war es f\u00fcr mich auch nicht gro\u00df verwunderlich, als ich heute nach einer kleinen Radtour in den Norden der Stadt auf einmal in Tomiya raus gekommen bin. Tomiya ist der n\u00e4chste Ort n\u00f6rdlich Sendais, aber man merkt den \u00dcbergang kaum. Von daher ist das gar nicht so \u00fcberraschend, dass man sich schnell verfahren kann. Dieser kleine Umweg von einigen Kilometern h\u00e4tte mir also kaum weh getan, h\u00e4tte es da nicht einen kleinen Faktor gegeben: Ich hatte zwei Stunden sp\u00e4ter eine Verabredung am Hauptbahnhof. Man kann sich mein Rennen gegen die Zeit kaum vorstellen. In bester Jan Ulrich Manier, nur mit Melonpandoping anstelle von anderen Methoden, schoss ich die Stra\u00dfe nach Sendai zur\u00fcck. Trotz meines normalen Fahrrads schaffte ich es, auf diesem Weg sogar einige R\u00e4der mit Motor abzuh\u00e4ngen. Und das alles nur f\u00fcr einen deutschen Herrenabend!<\/p>\n<p>Um genau zu sein, ein Herrenabend mit Felix und Tetsu. Besonders f\u00fcr Felix war es wichtig, p\u00fcnktlich da zu sein. Er ist extra f\u00fcr seine Freundin, mit der er 6 Wochen vor seinem Abflug erst zusammen gekommen ist, zur\u00fcck nach Japan gekommen und nur noch zwei Tage da. Unter solchen Umst\u00e4nden darf man nat\u00fcrlich niemanden warten lassen. Eigentlich war ein Besuch des Mafumafus angesetzt, der musste aber leider wegen eines Ruhetages ausfallen. Dementsprechend ging es f\u00fcr uns in den Irish Pub. Wir h\u00f6rten uns wirklich an wie alte Leute, als wir \u00fcber die guten alten Zeiten und von fr\u00fcher sprachen. Ein wenig komisch ist es schon, aber man kann einen eindeutigen Bruch zwischen den neueren Studenten und uns feststellen. Die neuen sind nett, keinen Zweifel, aber sie haben halt einen anderen Wissensstand \u00fcber das Leben hier, als wir ihn schon erreicht haben. Wie sollte es auch anders sein, aber das verhindert das gro\u00dfe Zusammenleben zwischen den beiden Gruppen. Kein Wunder, dass sich vor einem halben Jahr die Deutschen erst gar nicht gezeigt haben.<\/p>\n<p>Das wirkliche Highlight war aber nach dem Pubbesuch festzustellen: Bier weckt ja bekanntlich den Magen und wir beschlossen, essen zu gehen. Da leider fast alles schon geschlossen hatten, lie\u00dfen wir uns in einem koreanischen Restaurant nieder. Der erste Besuch eines solchen Restaurants f\u00fcr mich in Japan. Was soll man sagen, es war eine Erfahrung. Deutschland hat ja sowieso das Problem, dass viele Menschen nur ?asiatisches Essen\/chinesisches Essen? kennen, was einen Zusammenschluss verschiedener asiatischer K\u00fcchen, angepasst auf den europ\u00e4ischen Magen, darstellt. Es ist einfach fast unm\u00f6glich, das wirkliche asiatische Essen in Deutschland zu erhalten und nach dem heutigen Essen wundert es mich auch nicht warum. Fast jeder Deutsche w\u00fcrde vor derartigem Essen zusammenzucken. Es war verdammt lecker, aber auch sehr seltsam. Wie es sich f\u00fcr die koreanische und chinesische K\u00fcche geh\u00f6rte, bestellten wir mehrere Sachen und probierten dann von allem etwas. Unter anderem erhielten wir eine Suppe, die nur aus verschiedensten Meerestieren bestand. Egal ob Garnele, Krabbe oder exotischere Sachen, alles war vertreten und wollte aus der Schale gepuhlt werden. Selbst normale Sachen, wie ein normales Fischst\u00fcck, hatte noch die Gr\u00e4ten im Inneren. Da artet das Essen schon in Arbeit aus. Dazu war es auch noch richtig scharf. Eine Vorspeise, die zum Beispiel gereicht wurde, war eine Algensuppe mit Tonnen an Pfeffer drin. Sie war ohne viel Wasser zum Nachsp\u00fclen kaum essbar. Trotzdem oder gerade wegen der Exotik und weil es so ein gro\u00dfer Unterschied zur japanischen K\u00fcche darstellte, war es sehr lecker. Eigentlich verwunderlich, dass fast alle japanischen Restaurants in Deutschland von Koreanern gef\u00fchrt werden, ihre K\u00fcche ist so anders und eigentlich auch nicht schlecht. Nur weil die japanische K\u00fcche gerade ein Modetrend ist, wird die koreanische K\u00fcche leider in unseren Breiten etwas ignoriert. Eines wei\u00df ich aber ganz bestimmt, wenn in Deutschland noch einmal jemand zu mir sagt, lass uns asiatisch Essen gehen, ich werde zusammenzucken. Die Raserei nach Hause hat sich auf jeden Fall daf\u00fcr gelohnt.<br \/>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-2518 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4093.jpg'><img width=\"150\" height=\"112\" src=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4093-150x112.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4093-150x112.jpg 150w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4093-200x150.jpg 200w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4093-300x225.jpg 300w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4093.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4103.jpg'><img width=\"150\" height=\"112\" src=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4103-150x112.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4103-150x112.jpg 150w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4103-200x150.jpg 200w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4103-300x225.jpg 300w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4103.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4104.jpg'><img width=\"150\" height=\"112\" src=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4104-150x112.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" srcset=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4104-150x112.jpg 150w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4104-200x150.jpg 200w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4104-300x225.jpg 300w, http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/imgp4104.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Traditionen, die man partout nicht brechen sollte. 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