{"id":1949,"date":"2010-10-31T03:23:05","date_gmt":"2010-10-31T01:23:05","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=1949"},"modified":"2010-10-31T03:23:31","modified_gmt":"2010-10-31T01:23:31","slug":"natto-und-yakuzas","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=1949","title":{"rendered":"Natto und Yakuzas"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich habe ich kein gr\u00f6\u00dferes Problem mit Regen, wenn ich aber raus muss und meinen Begleitern eine Stadt zeigen will, ist er doch ziemlich hinderlich. Genau so sah es heute fr\u00fch dann auch aus. Der Regen fiel wie aus Eimern und die eigentliche Tagesplanung durfte mal wieder \u00fcber den Haufen geworfen werden. Kein Problem, Improvisation ist mein zweiter Vorname. Mit der Bahn ging es nach Ginza, dem Edelviertel der Stadt. Leider sind die Preise dort auch dementsprechend, weshalb sich der Aufenthalt stark verk\u00fcrzte. Zu Fu\u00df kann man aber auch locker den Hauptbahnhof Tokyos erreichen und dementsprechend machten wir uns auf den Weg. Pl\u00f6tzlich erblickten wir eine Meute von Jugendlichen, die aus unerfindlichen Gr\u00fcnden irgendwo anstanden. Wie sich herausstellte, fand ein J-Pop-Konzert am sp\u00e4ten Nachmittag statt und schon 6 Stunden vor dem Einlass hatten sich die Leute eingefunden. Aber auch die japanischen Passanten am\u00fcsierten sich \u00fcber den Anblick.<\/p>\n<p>Endlich an Tokyo Station angelangt, wurde schnell der Rail Pass meiner Eltern eingel\u00f6st und dann ging es zum Kaiserpalast. Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, warum so viele Tokyo-Reisende so scharf darauf sind, diesen Palast zu besuchen. Bis auf den Punkt, dass man eine Sehensw\u00fcrdigkeit angesteuert hat, gibt es wirklich keinen Grund daf\u00fcr, dort zu erscheinen. Hohe Mauern erlauben kaum einen Blick auf die Palastgeb\u00e4ude und auch ansonsten gibt es in dieser Region nichts wirkliches zu besichtigen. Aber egal, man muss es ja mit den eigenen Augen gesehen haben und so qu\u00e4lten wir uns im Regen an der Mauer vorbei und schnell weiter zu einer U-Bahn Station. Gestern hatte ich meinen Eltern angek\u00fcndigt, dass Shinjuku vom Gedr\u00e4nge und Besucherauflauf noch gar nichts ist, heute wollte ich es beweisen. Wir fuhren nach Shibuja und schauten uns dort ein wenig um. Die Regenschirme machten das ganze Schauspiel noch beeindruckender. Die Stra\u00dfe war voll. Das einzige wirkliche Mittel war, sich einfach von den Massen treiben zu lassen. Gleichzeitig besichtigten wir einige L\u00e4den und fanden noch einiges zum Thema japanische Mode heraus. Bei 14 Grad kurze Minir\u00f6cke ist ja schon hart, was aber auch ansonsten noch so verkauft wird, ist teilweise wirklich verr\u00fcckt. Egal ob verr\u00fcckte Strumpfhosen, allgegenw\u00e4rtige Stulpen, M\u00fctzen mit Tierohren, man kann es sich einfach nicht vorstellen. Wenn so jemand in Deutschland herum laufen w\u00fcrde, er w\u00e4re die Sensation schlechthin und hier ist es Alltag.<\/p>\n<p>Zum Ausklang des Tages besuchten wir noch das Jugendviertel und den Mejin Schrein. Letzterer ist einer der wichtigsten Schreine Japans. 2006 hatte ich ihn deshalb auch schon einmal mit Dennis besucht. Da der Schrein aber nicht besonders aussieht und nur durch Blumengestecke zu Ehren der Geister auff\u00e4llt, war mir seine Bedeutung nie so wirklich klar geworden. Heutzutage muss man sagen, er ist schon sehr beachtlich und bei unserer Ankunft fand auch gerade eine Hochzeit statt. Dies war ein sehr feierlicher Akt. <\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen schadete das Wetter aber wirklich und der Regen lie\u00df erst am Abend nach, wo wir uns auf die Essenssuche begaben. Meine Mutter wollte nicht, also machten mein Vater und ich uns alleine auf den Weg. Nach l\u00e4ngerer Suche entschieden wir uns f\u00fcr ein kleines, aber gut besuchtes Restaurant in der N\u00e4he des Hotels. Wie es in Japan normal ist, entschieden wir uns daf\u00fcr, viele Kleinigkeiten zu probieren und machten uns ans Bestellen. Wer erwartet aber auch, dass einen die Japaner offen ins Messer rennen lassen? Eines der Gerichte war Omelett mit einer Zutat, die auf den Bildern nach Pilzen aussah. Also bestellte ich es und wunderte mich schon etwas \u00fcber die komische Zutat, die eindeutig kein Pilz war. Nach dem Probieren war auch schnell gekl\u00e4rt, womit mich die Japaner vergiften wollten &#8211; mit Natto. Bei Natto handelt es sich um eine der umstrittensten Zutaten der japanischen K\u00fcche und nur ein geringer Anteil Japaner isst es \u00fcberhaupt. Es handelt sich um fermentierte Sojabohnen. Nach dem Vorgang der Fermentierung bildet sich um die Bohnen eine schleimige, F\u00e4den ziehende Substanz und auch der Geruch ist nicht mehr unbedingt appetitlich. An sich war das Omelett trotzdem nicht schlecht, die Bilder des Orginalnattos machten das Verspeisen f\u00fcr mich aber zur Tortur. Kaum hatte ich auch die ersten Bissen gemacht, erschien auf einmal eine Kellnerin neben mir und reichte mir eine Sch\u00fcssel und einen L\u00f6ffel, mit dem ich das Natto wegkratzen k\u00f6nne &#8211; schlie\u00dflich wisse man um die Reaktion von Ausl\u00e4ndern auf diese Zutat. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte man mir nicht vorher verraten k\u00f6nnen, dass Natto im Essen ist, sondern kommt kurze Zeit nach dem Probieren! Diese ganze Entwicklung appellierte an meinen Stolz. Auch wenn es nicht unbedingt appetitlich war und ich zum runtersp\u00fclen viel trinken musste, die Bl\u00f6\u00dfe des Aussortierens wollte ich mir nicht geben. Im Laufe der n\u00e4chsten zehn Minuten, die wie eine Ewigkeit erschienen, kamen zuf\u00e4lligerweise auch fast alle Angestellten des Restaurants mal an unserem Tisch vorbei und schauten erst einmal, wie sich der Ausl\u00e4nder schlug. Bis auf diese \u00dcberraschung war das restliche Essen aber sehr gut. Trotzdem wurden wir zum Schluss doch etwas unruhig und verlie\u00dfen doch lieber freiwillig das Restaurant. Kurz bevor wir gehen wollten, erschienen vier suspekt wirkende Japaner im Restaurant und setzten sich neben uns. Einer davon hatte sich zum Beispiel einen Stern ins Ohr brennen lassen. Auch ihr ganzes Verhalten erschien fragw\u00fcrdig und im Zweifelsfall w\u00fcrden wir sie zur \u00f6rtlichen Yakuza, der japanischen Mafia, zuordnen. Wenigstens k\u00f6nnen wir damit sagen, wir haben endlich auch mal welche gesehen. Trotz oder gerade wegen dieser Umst\u00e4nde, hatten wir auf jeden Fall unseren Spa\u00df und ges\u00fcnder als heute kann ich schon fast gar nicht mehr leben. Natto ist eines der ges\u00fcndesten Essen Japans. Wer auch immer mal die Gelegenheit hat, es zu probieren, sollte es machen, auch wenn es wohl kaum den Geschmack der Mehrheit treffen sollte. Ich selber werde aber wohl noch ein paar Tage Albtr\u00e4ume davon haben.<br \/>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1949 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/schlange.jpg'><img width=\"150\" height=\"99\" src=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2010\/10\/schlange-150x99.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" 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