{"id":1533,"date":"2010-09-06T20:48:59","date_gmt":"2010-09-06T18:48:59","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=1533"},"modified":"2010-09-06T20:48:59","modified_gmt":"2010-09-06T18:48:59","slug":"narita-mal-wieder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=1533","title":{"rendered":"Narita&#8230; mal wieder"},"content":{"rendered":"<p>Heute war ein trauriger Tag f\u00fcr mich, der Tag einiger Abschiede stand an. Wieso machen sich eigentlich alle auf den Weg nach Deutschland, m\u00f6chte mir da jemand etwas sagen? Den Anfang machte heute Olli. Sein Kurzaufenthalt fand heute fr\u00fch viel zu fr\u00fch ein Ende. Aus diesem Grund musste es auch ziemlich fr\u00fch zum Flughafen gehen. Bl\u00f6d nur, wenn der eigene Wecker auf Vibrationsalarm steht, so h\u00e4tte ich beinahe noch verschlafen. Trotzdem schaffte ich es irgendwie, mich mit auf den Weg zu machen. Von allen Abschieden heute war das der reibungsloseste. Ihm scheint es auch ganz gut hier gefallen zu haben, nur um noch mal den Unentschlossenen einen Anreiz zu geben. Anschlie\u00dfend meldete sich Kaori, meine Tutorin. Am anderen Ende des Flughafens stand sie gerade bereit, ihren Flieger f\u00fcr den Deutschlandurlaub zu nehmen. Also einmal quer durch den Flughafen gehetzt, nur um sie nur noch kurz winkend in den Sicherheitsbereich gehen zu sehen. Leider durfte sie nicht l\u00e4nger drau\u00dfen warten. Abschlie\u00dfend bekam ich noch Hilferufe. Die Zeit f\u00fcr den halbj\u00e4hrigen Japanaufenthalt geht so langsam zur Neige, so dass sich heute einige am Flughafen einfanden. Da man schon das Ger\u00fccht geh\u00f6rt hatte, das ich in Narita bin, wurde ich halt angerufen, Sachen herauszufinden. Bis wann kann ich einchecken oder wo kann ich meinen Telefonvertrag k\u00fcndigen, alles Dinge, die ich schnell herausfinden durfte. Kein Problem f\u00fcr mich, der halbe Flughafen kennt mich zwar mittlerweile, aber das ist ja nicht mein Problem. Meine Fragerei veranlasste die Polizei vermutlich sogar, meine Personalien mal zu kontrollieren. Ich kann nur noch mal sagen, wenn alles aufgeschrieben wird, f\u00fchlt man sich schon leicht wie ein Verbrecher. Zum Gl\u00fcck hatte ich nichts angestellt. Daf\u00fcr wurde ich ab dem Zeitpunkt von den Polizisten \u00fcberschw\u00e4nglich gegr\u00fc\u00dft, besonders von einem, der hier an der Tohoku ebenfalls studiert hat. Dem musste ich \u00fcber Sendai Rede und Antwort stehen.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich getroffen habe ich dann noch unsere Australierin und ihr eine sch\u00f6ne Reise zu einem Turnier in Deutschland gew\u00fcnscht. Komisch wird das die n\u00e4chsten Tage in Sendai auf alle F\u00e4lle. Fast alle meine engeren Freunde m\u00fcssen zur\u00fcck in die Heimat und die neuen lassen auf sich warten. Das werden einige ruhige Wochen, aber das wird schon. Komisch ist das Gef\u00fchl, dass viele bald weg sind aber trotzdem. Mal schauen, was so Neues kommt.<\/p>\n<p>Nachdem ich mittlerweile schon 7 Stunden auf dem Flughafen verbracht hatte, ging es jetzt endlich zum Treffen des Nachtbusses. Was aber machen? \u00dcber zwei Stunden nur rumsitzen ist keine Option. Wer rastet, der rostet. Dann doch lieber noch einmal schnell durch das gesamte Viertel durch. Gesagt, getan, wobei mein Koffer dabei eine schlechte Idee war. Anschlie\u00dfend ging es im Bus zur\u00fcck nach Sendai, wo Ruhe und Entspannung warten. Sendai &#8211; Tokyo ist wirklich keine Entfernung und entspannter fahren, als mit dem Bus, kann man es wirklich kaum. Diesmal gab es sogar das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck, Beinabstandssitze. Der absolute Luxus, der die Fahrt sehr angenehm gemacht hat. Die Frage ist, was nehmen die Japaner eigentlich so ein? Kaum f\u00fcnf Minuten, nachdem die ersten im Bus sa\u00dfen, schliefen sie schon, einer sogar schnarchend. Trotzdem wurde es eine nette Fahrt, auch wenn ich beinahe den perfekten Halt f\u00fcr mich verpasste. Ich erkannte wirklich nicht Kokobuncho aus dem Fenster heraus. Ich muss schon ziemlich fertig sein, wenn nicht mal mehr das funktioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war ein trauriger Tag f\u00fcr mich, der Tag einiger Abschiede stand an. Wieso machen sich eigentlich alle auf den Weg nach Deutschland, m\u00f6chte mir da jemand etwas sagen? Den Anfang machte heute Olli. Sein Kurzaufenthalt fand heute fr\u00fch viel zu fr\u00fch ein Ende. 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