{"id":1504,"date":"2010-09-02T00:07:40","date_gmt":"2010-09-01T22:07:40","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=1504"},"modified":"2010-09-02T00:07:40","modified_gmt":"2010-09-01T22:07:40","slug":"vom-geldwechseln-und-baden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=1504","title":{"rendered":"Vom Geldwechseln und Baden"},"content":{"rendered":"<p>Geldwechseln, fr\u00fcher bestand diese T\u00e4tigkeit mal daraus, einfach nur Geld auf den Tresen zu legen und dann das gewechselte Geld zur\u00fcck zu bekommen. Nicht so mehr in der heutigen Zeit. Da Dennis knapp bei Kasse war, ging es zum Geldwechseln. Nach dem ersten Schreck, ob wir denn auch etwas verstehen, bekamen wir einen extra Raum zugeteilt. Wir mussten ewig lange Formulare ausf\u00fcllen, inklusive aller eigenen Adressen und Gr\u00fcnde f\u00fcr das Wechseln. W\u00e4hrend dessen versuchten die Japaner verzweifelt, Euro in ihrer Geldschein\u00fcbersicht zu finden und herauszufinden, wie man diese \u00fcberpr\u00fcft. Freundlich wie wir sind, zeigten wir ihnen auch extra die Stellen, als sie sie nicht finden konnten. Wenn die n\u00e4chsten Tage ein SAT Team vor der T\u00fcr steht, wei\u00df ich jetzt wenigstens, dass Dennis Falschgeld getauscht hat.<\/p>\n<p>Da das Wetter immer noch \u00fcber drei\u00dfig Grad hat, beschlossen wir heute zum Strand zu fahren. Der offizielle Strand ist leider geschlossen, da man Quallenbelastung bef\u00fcrchtet. Die inoffiziellen Str\u00e4nde sind aber auch schnell erreicht. Also ging es auf die lange Strecke zum Meer. Leider ist dieser Streckenabschnitt ziemlich verunreinigt, auch wenn es am Flughafen noch schlimmer war. Sogar eine R\u00f6hre mit seltsamen Tabletten war zu sehen. Nebenbei lagen vier angesp\u00fclte tote Schildkr\u00f6ten am Meer herum. Nicht gerade vertrauenserweckend. Egal, wir fanden eine saubere, ruhige Stelle und legten uns hin. Das Wasser wurde angetestet und anschlie\u00dfend legten wir uns ein wenig in die Sonne. Was wir Helden aber verga\u00dfen war, dass es noch so etwas wie Wasserbewegung gibt. Nach 15 Minuten gab es auf einmal eine Welle und wir wurden von Wasser bedeckt. Gerade so konnten wir alles vor dem Nasswerden retten. Egal, gerettet ist gerettet und nasse Sachen trockenen ja auch wieder. Wir mussten eh schnell nach Sendai zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Grund daf\u00fcr stellte eine Abschiedsfeier f\u00fcr zwei Deutsche im MafuMafu dar. Nat\u00fcrlich, wie es immer ist, wenn man es eilig hat, verfranzten wir uns tierisch. Trotzdem lagen wir gut in der Zeit. Jedenfalls bis wir beschlossen, noch etwas zu essen. Mein Essen kam und Dennis war auch schnell da, nur was machte ein Timer drauf? Wie sich herausstellte, hatte er ged\u00e4mpftes Fleisch und Reis bestellt und der brauchte noch einmal f\u00fcnfundzwanzig Minuten l\u00e4nger. Dennis bekam, um nicht zu verhungern, deshalb erst einmal etwas von mir ab. Dementsprechend erreichten wir den Treffpunkt etwas zu sp\u00e4t, es wurde aber ein sehr lustiger Abend mit vielen Ausl\u00e4ndern. Dennis wurde immer lauter und die anderen waren auch schon gut angeheitert und so \u00fcberzogen wir die \u00d6ffnungszeiten auch mal locker um eine Stunde. Es wurde eine sehr lustige Feier, auch wenn es morgen seltsam sein wird. Die beiden Deutschen, wirklich gro\u00dfartige Kumpels, sind weg. Dennis muss morgen Abend zur\u00fcck nach Tokyo, um seinen Flug zu bekommen. Die Zeit ohne die sechsmonats Aufenthalter wird schon komisch, ich bin aber gespannt, wer uns so neues erwartet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geldwechseln, fr\u00fcher bestand diese T\u00e4tigkeit mal daraus, einfach nur Geld auf den Tresen zu legen und dann das gewechselte Geld zur\u00fcck zu bekommen. Nicht so mehr in der heutigen Zeit. 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