{"id":1428,"date":"2010-08-26T20:20:53","date_gmt":"2010-08-26T18:20:53","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=1428"},"modified":"2010-08-26T20:20:53","modified_gmt":"2010-08-26T18:20:53","slug":"revolutionares","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=1428","title":{"rendered":"Revolution\u00e4res"},"content":{"rendered":"<p>Adios Hachinohe, hie\u00df es heute. Vier N\u00e4chte verbrachten wir in dieser kleinen Stadt. Besonders hoch waren unsere Erwartungen an sie am Anfang nicht, aber jedenfalls mich hat sie doch angenehm \u00fcberrascht. Nat\u00fcrlich ist die Stadt kein Vergleich mit den historischen St\u00e4dten wie Kyoto oder mit den pulsierenden St\u00e4dten wie Sendai und Tokyo, das will sie aber auch nicht wirklich sein. Man merkt der Stadt an, dass man versucht, den Verfall aufzuhalten und neue Attraktionen zu schaffen, um die Stadt attraktiver zu machen. Alleine f\u00fcr die arch\u00e4ologischen Ausgrabungen und die K\u00fcste, hat sich der Besuch aber schon gelohnt.<\/p>\n<p>Um den Aufenthalt richtig ausklingen zu lassen, verschlossen wir unsere Sachen in einem Schlie\u00dffach am Bahnhof und besuchten noch einmal die Parks im Zentrum der Stadt. In bester Tradition verfranzten wir uns dabei und gelangten dadurch einen Berg hoch, der uns noch einen abschlie\u00dfenden Blick auf die Stadt gew\u00e4hrte. Nur die Schulkinder, die oben auf dem Berg ihre Schule hatten, taten mir wirklich leid. Wenn ich bedenke, ich m\u00fcsste t\u00e4glich da hoch, na dann gute Nacht. Wenigstens ist man aber danach trainiert. So vergingen vier Stunden Wartezeit im Flug und unser Linienbus nach Sendai kam. Wieso dieser Kurzstreckenbus bequemer war, als unser Langstreckenbus nach Aomorie, wird zwar vermutlich ein R\u00e4tsel bleiben, aber mir soll es recht sein. Es gab zum Beispiel so etwas wie den Luxus von Beinfreiheit.<\/p>\n<p>Endlich, mit etwas Versp\u00e4tung, kamen wir in Sendai an. Schwer beladen konnten wir leider nicht wirklich zum Wohnheim laufen. Also hie\u00df es, den Bus nehmen. Obwohl ich Dennis eingehend auf die Vorgehensweise geimpft hatte, lief aber etwas schief. Den Fakt ignorierend, dass er passend bezahlen muss, verursachte er einen riesen Stau. Dann fand er heraus, dass er kein Wechselgeld zur\u00fcck bekommt. Eine \u00e4rgerliche Sache. Wie gesagt, ist schlecht gelaufen, aber aus Fehlern wird man klug. Zum Frustabbau ging es deshalb zum Okonomiyaki Essen. Zur moralischen Unterst\u00fctzung begleitete uns Orsolya. Es entstand ein lustiger Abend, auch wenn ich ihre aufwieglerische Meinung betreffend unserer Lauferei noch mal mit ihr auswerten muss. Wenn sie weiterhin so spricht, glaubt er bald wirklich noch, wir laufen zu viel. Das Aufwiegeln ist aber nur deshalb b\u00f6se, weil ja alle Wege gemeinsam abgesprochen werden. Wenigstes aus einem Grund hat sich das Essen mit Orsolya aber gelohnt. Sie hatte ein Rad \u00fcbrig von einem Herrn, der nur ein halbes Jahr hier war. Damit steht der Erkundung Sendais ja nichts mehr im Weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Adios Hachinohe, hie\u00df es heute. Vier N\u00e4chte verbrachten wir in dieser kleinen Stadt. Besonders hoch waren unsere Erwartungen an sie am Anfang nicht, aber jedenfalls mich hat sie doch angenehm \u00fcberrascht. 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