{"id":1427,"date":"2010-08-26T20:01:51","date_gmt":"2010-08-26T18:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/rj-webspace.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=1427"},"modified":"2010-08-26T20:01:51","modified_gmt":"2010-08-26T18:01:51","slug":"kustenwanderung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/?p=1427","title":{"rendered":"K\u00fcstenwanderung"},"content":{"rendered":"<p>Was kann man heute machen? Diese Frage stellte sich uns heute morgen. Nat\u00fcrlich hatten wir die Wegbeschreibung vom Stausee, die immerhin drei Beamten eine Menge Arbeitszeit gekostet hatte. Aber wollten wir wirklich riskieren, nicht mehr zur\u00fcck zu kommen? Nein, das musste nicht sein. In der Region vom Stausee gab es noch nicht einmal einen anderen Weg, um  im Notfall in unseren Urlaubsort zu kommen. Wir h\u00e4tten nur ein Taxi nehmen k\u00f6nnen, dass war wirklich zu unsicher. Dann doch lieber etwas spazieren gehen.<\/p>\n<p>Aufgrund des Regens mussten wir die Wanderung am Meer gestern doch ziemlich abrupt abbrechen, da kann man doch ansetzen. Also ging es per Bahn zur Bahnstation Sama. Wie unbedeutend diese ist, erkannte man schon an einem kleinen Fakt, es gab keine automatischen Tore. Ein Schaffner musste die Tickets eigenh\u00e4ndig abstempeln und einsammeln. So etwas habe ich bis dato noch nirgends in Japan erlebt. Der Weg an der K\u00fcste entlang gestaltete sich aber schwieriger als gedacht. Die Wohnviertel waren fast allesamt mit Sackgassen versehen und mehr als einmal mussten wir umkehren und einen neuen Weg suchen. Als wir endlich dachten, wir haben Natur um uns und das Meer ist schon zu sehen, stand auf einmal eine Pferdekoppel in unserem Weg. Nein noch einmal lassen wir uns nicht aufhalten und die Warnschilder sind auch nur auf Japanisch, die interpretieren wir nach unserem Gutd\u00fcnken. Also wurden Wege genutzt, die nicht klar ersichtlich erlaubt oder verboten waren und irgendwie schafften wir es durch die Koppel. Zum Gl\u00fcck hat uns dabei keiner gesehen. Die Aktion lohnte aber. Wir fanden ein St\u00fcck K\u00fcste vor, dass ich mit Fug und Recht als eines der sch\u00f6nsten Gebiete Japans bezeichnen w\u00fcrde, was ich bis jetzt gesehen habe. Da kann Matsushima, als einer der wirklichen drei sch\u00f6nsten Orte einpacken. Viele Felsen, eine sch\u00f6ne Brandung und kristallklares Meer luden zum Verweilen ein. Gleich im Anschluss fanden wir auch noch einen langen, sauberen Strand vor. Ein Schild best\u00e4tigte uns unsere Vermutung, dass dieses Gebiet in eine Auflistung der sch\u00f6nsten Orte Japans aufgenommen ist. Wieso das Touristikb\u00fcro einen nicht erreichbaren Stausee in ihre Karten und Prospekte aufnimmt, aber diese K\u00fcste nicht, wird mir wohl f\u00fcr immer ein R\u00e4tsel bleiben. Also ging es einige Kilometer den Strand entlang, zu einem Badestrand.<\/p>\n<p>Ein alter Bekannter erwartete uns schon &#8211; ein \u00e4lterer Japaner, der irgend welche Tanzschritte im Sand ausf\u00fchrte. Gestern war er schon am selben Strand wie wir und heute ebenfalls. Sein Getanze nutzte er, um mit den anwesenden jungen Frauen zu flirten. Diese konnten sich aber nicht so recht entscheiden. Auf der einen Seite der komische Herr und auf der anderen Seite Ausl\u00e4nder. Lautstark wurden wir ausgewertet. Bl\u00f6d nur, dass einer der Ausl\u00e4nder auch noch was verstand.<\/p>\n<p>Nach dem Baden ging es dann zur\u00fcck in die Innenstadt. Zug fahren kann ja jeder und warten wollten wir auch nicht, also ging es zu Fu\u00df nach Hause. Sehr zum Schrecken der Japaner \u00fcbrigens. So oft musste ich noch nie erkl\u00e4ren, dass wir in Ordnung sind und und es kein Problem darstellt. Alle wollten uns zum Zug oder zum n\u00e4chsten Taxi f\u00fchren. In Rekordzeit schafften wir es aber zur\u00fcck. Als Belohnung gab es noch eine Kleinigkeit zu essen. Also entweder sind unsere Gro\u00dfm\u00fctter etwas faul oder japanische Rentner einfach nur irre. Wir tendieren zu letzterem. Die K\u00f6chinnen in unserem Restaurant waren beide um einiges \u00e4lter als unsere Gro\u00dfm\u00fctter und kochten bei viel zu hohen Temperaturen um ihr Leben und flitzten noch von Tisch zu Tisch wie junge Rehe. Dass Japaner gerne l\u00e4nger arbeiten, war uns auch bewusst. Die beiden schienen es aber zu \u00fcbertreiben. Na ja, so lange es ihnen Spa\u00df macht, wieso nicht. Wir lobten auch extra ihre Kochkunst, was sie sehr erfreute. Wobei, was wir gegessen haben, wollen wir, aber besonders Dennis, gar nicht so wirklich wissen. Dennis hatte alles m\u00f6gliche an Fisch, wobei wir bei drei viertel der Sachen keine Ahnung hatten, worum es sich handelt.\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1427 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/imgp0795.jpg'><img width=\"150\" height=\"112\" src=\"http:\/\/2010.rj-webspace.de\/wp-content\/uploads\/2010\/08\/imgp0795-150x112.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" 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